Samstag, 30. November 2013

Advent Advent...Adventsfrüchtekuchen mit Mandarinenglasur



Es ist ja kaum zu glauben, aber an diesem Sonntag beginnt schon wieder die Adventszeit, alle warten auf Weihnachten. Es wird gebacken, geschmaust und viel Glühwein getrunken und hoffentlich rieselt die ein oder andere Schneeflocke vom Himmel.

Ich bin sehr froh, noch einen Teil dieser vorweihnachtlichen Stimmung hier in der Schweiz einzufangen und hab mich jeden Tag mehr über die vielen Lichter und Weihnachtsdekorationen in der Stadt gefreut :)

Aber bis dann das Glöckchen am Weihnachtsabend klingelt ist ja zum Glück noch ein wenig Zeit, um ganz viele tolle, süße weihnachtliche Backrezepte auszuprobieren.
Dieses Rezept und auch die tollen Fotos dazu stammen von meinem Cousin Jan, der sich wirklich ins Zeug gelegt hat, um für mich den ersten Adventspost ganz besonders zu machen!! So einen tollen Kuchen bekomme ich in meiner Küche im Wohnheim nämlich aktuell selber nicht hin, deshalb nochmal danke Jan und Robby, ihr seid eine tolle Vertretung gewesen!!


Adventsfrüchtekuchen mit Mandarinenglasur

250g Butter 
200g Mehl
200g Zucker
4 Eier
2 TL Backpulver
2 TL Lebkuchengewürz
15g Kakao zum Backen
70g ganze Haselnüsse
200g gemischte Trockenfrüchte (z.b. Apfel, Cranberries, Kirschen, Pflaumen, Aprikosen etc.)
150g Puderzucker
1 Mandarine
Mehl und Butter zum Einfetten und Ausstäuben der Form

Zuerst den Ofen auf 180°C vorheizen und die Haselnüsse in einer ofenfesten Form mit hineingeben. 

Für den Teig Zucker und Butter cremig rühren. Nun die Eier nacheinander einrühren, sodass sich eine schaumige Masse bildet. 
Jetzt Kakaopulver und Lebkuchengewürz mit der Milch verrühren und zu Eiern, Zucker und Butter geben. 
Mehl und Backpulver in den Teig sieben und alles gut verrühren. 




Als nächstes das Trockenobst in haselnussgroße Stücke schneiden und ebenfalls zum Teig geben. Zuletzt müssen nur noch die leicht gerösteten Haselnüsse zugegeben werden. Diese zuvor noch in einem sauberen Küchentuch abrubbeln und so von einem Teil der äußeren Haut befreien. 

Den Teig nochmals durchrühren und in eine gefettete und mit Mehl ausgestäubte Kastenform füllen und im Ofen für ca. 50 Minuten backen und dann eine Garprobe machen! 

Nun warten bis der Kuchen in der Form vollkommen ausgekühlt ist,  ansonsten lässt er sich nicht gut schneiden.

Für die Glasur, Mandarine gründlich mit heißem Wasser waschen. Puderzucker mit Saft und fein geriebener Schale der Mandarine mischen, dass eine dicke Paste entsteht. Diese nun auf dem Kuchen verteilen und servieren!


Ich wünsche euch einen geruhsamen und schönen Start in die Adventszeit
eure Julia

Sonntag, 24. November 2013

Tarte + Brownie = Townie = hmmmmmmm


In Zürich ist in der letzten Woche der erste Schnee gefallen und mittlerweile ist es auch richtig lausig kalt geworden. Dicke Jacke, Schal, Handschuhe und Mütze müssen jetzt sein beim Sonntagspaziergang am See.
Die Schweiz ist ja nicht nur für das viele Geld, das hier gehortet wird berühmt, sondern natürlich auch für die richtige Schweizer Schoggi. Die Schweizer Schokolade ist meiner Meinung nach aber auch wirklich unwiderstehlich und an jeder Ecke in der Stadt wartet ein neuer Schokoladen-Laden darauf erkundet, ausprobiert und vor allem "errochen" zu werden. Es riecht einfach sooo köstlich in diesen Läden voller frischer Schokolade, Pralinen und anderen süßen Köstlichkeiten. Da ist es sehr sehr schwer widerstehen zu können sag ich euch :)

Eine andere köstlich schokoladige Kleinigkeit hat mein Cousin Jan dieses Wochenende wieder für euch und für mich gebacken. Dieser meeega schokoladige Kuchen nennt sich Townie, da er eine Mischung aus Brownie und Tarte ist. Aber das ist noch nicht alles ;) um geschmacklich den Gipfel der schokoladigen Alpen zu erreichen wird der knusprig, buttrige Mürbeteigboden nicht nur von der schokoladigsten Browniemasse, sondern auch noch von einer ganz ganz tollen selbstgemachten Dulce de Leche gekrönt.


Townie

Selbstgemachte Dulce de Leche
  • 1 Dose gezuckerte Kondensmilch (z.B. Milchmädchen)
Die Dose in einen Topf stellen und komplett mit Wasser bedecken. Zum Kochen bringen und für 2,5 Stunden köcheln lassen dabei immer wieder Prüfen ob die Dose mit Wasser bedeckt ist und gegebenenfalls wieder etwas nachfüllen ansonsten könnte die Dose platzen. Nach 2,5 Stunden Herd ausschalten und die Dose im Wasser komplett auskühlen lassen am besten über Nacht.

Mürbeteig
  • 125g Mehl
  • 65g kalte Butter
  • 30g Zucker möglichst feine Körnung
  • 1 Eigelb
  • 1 Prise Salz

In Würfel geschnittene Butter, Mehl, Zucker und Salz mit einer Gabel zerdrücken das eine bröselige Mischung entsteht. Nun das Eigelb hinzugeben untermischen und Alles zügig zu einem Teig zusammenbringen. Den Teig in eine ungefähr drei Zentimeter dicke Platte ausdrücken in Folie eingeschlagen und mindestens eine Stunde in den Kühlschrank legen. 

Nach der Wartezeit den Ofen auf 180°C vorheizen. Nun nur den Boden der Tarteform einfetten. Den Teig aus dem Kühlschrank holen und auf einer gut bemehlten Arbeitsfläche ca. einen halben Zentimeter dick ausrollen und in die Form geben. Den Rand etwas andrücken und überschüssigen Teig abschneiden, gegebenenfalls Löcher oder Lücken am Rand mit dem Teigrest auffüllen. Letztlich mit einer Gabel den Boden einstechen und den Boden für 15 Minuten im Ofen Blindbacken.

Füllung
  • 150g Dulche de Leche (selbstgemacht oder gekauft)
  • 30g gehackte Haselnüsse
  • 1 El. Milch
  • 125g Butter
  • 100g Zartbitterkouvertüre
  • 40g Kakaopulver
  • 35g Mehl
  • 1/2  Tl. Backpulver
  • 2 Eier
  • 1 Prise Salz

Dulche de Leche mit Milch und Nüssen verrühren. Die Nüsse können vorher nach Belieben geröstet werden.
Butter und gehackte Schokolade über einem Wasserbad schmelzen. Mehl, Zucker, Kakaopulver, Salz und Backpulver miteinander mischen. Wenn die Schokoladen und die Butter geschmolzen sind zu den trockenen Zutaten hinzugeben und alles gut verrühren. Danach die Eier hinzugeben und alles zu einem glatten Teig verrühren.

Nun zunächst das Karamell auf dem vorgebackenen Boden verteilen und dann die Browniemischung oben drauf geben. Alles glatt streichen und im Ofen etwa 30 Minuten backen. Der Brownie sollte leicht zu kurz gebacken sein damit er seine Typische Konsistenz erhält.


Einen schönen Sonntagabend und einen guten Start in die letzte Novemberwoche 
eure Julia

Samstag, 16. November 2013

Apfel Zimt Muffins mit Mandeln und Marzipan


Ich habe vor Kurzem einen Ausflug in das schöne Städtchen Luzern am Vierwaldstättersee gemacht. Als ich dort ankam, habe ich mich besonders darüber gefreut, dass gerade Wochenmarkt war. Es gab so viele Obst-, Gemüse- und Blumenverkaufsstände und allerlei Stände mit herrlichen Leckereien.

Obst und Gemüse ganz frisch vom Bauern und dann auch noch bei herrlichem Sonnenschein auf dem Markt gekauft...das ist doch was feines :)
Ganz besonders schön fand ich einen kleinen Apfel-Verkaufsstand, der neben den typischen Apfelsorten auch ganz alte und ganz neue Sorten verkaufte. Da musste ich einfach zuschlagen, auch wenn mein Rucksack durch das Gewicht der Äpfel den ganzen Tag ein wenig schwer auf dem Rücken war ;)


Ich habe mich allerdings für ganz einfache Boskop-Äpfel entschieden, die ich zum Backen am allerliebsten mag, weil sie so schön sauer und nur ganz leicht süß schmecken und deshalb herrlich mit Zimt zu kombinieren sind.

So kam es also, dass ich in meinem kleinen Wohnheimzimmer die Äpfel lagerte und mir täglich überlegte, was ich denn daraus schönes Backen konnte, mit den begrenzten Backmöglichkeiten und seit neuestem auch noch ohne fließendes Wasser in der Küche.
Ich entschied mich für Muffins, da ich letztens nämlich tolle kleine Förmchen besorgt habe, die ziemlich fest sind, und ich deshalb keine Muffinform zum Backen brauche.

Ich habe in dieses Muffinrezept einfach alles hineingemischt, was lecker zu Äpfeln schmecken könnte: Zimt (sowieso immer gut), Mandeln (schön noch was knackiges) und Marzipan (hmmmm) und zum Schluss noch ein Bisschen Puderzuckerschnee obendrauf. Suuuuper lecker und ganz ganz einfach :) auch die Kollegen in der Notaufnahme haben sich über die süßen kleinen Törtchen sehr sehr gefreut.


Apfel Zimt Muffins mit Mandeln und Marzipan
  • 180g weiche Butter
  • 1/2 Tl Zimt
  • 100g brauner Zucker
  • 1 Prise Salz   
  • 2 Eier
  • 150g Mehl
  • 1/2 Pck Vanillezucker
  • 1 Tl Backpulver
  • 2 Äpfel, geschält, entkernt, in kleine Würfel geschnitten (ich nehme am liebsten Boskop)
  • 50g gehackte Mandeln
  • 50g Marzipan, in kleinen Würfeln
  • Puderzucker zum Bestäuben

Den Backofen auf 180°C vorheizen und eine Muffinform mit Papierförmchen ausstatten.

Butter, Zimt, Zucker und Salz in einer Schüssel für einige Minuten verrühren. Die Eier, eins nach dem anderen, dazugeben und unterrühren.

Mehl, Vanillezucker und Backpulver mischen und mit der Buttermischung zu einem glatten Teig verrühren. 

Zum Schluss Äpfel, Mandeln und Marzipan unterheben und den Teig gleichmäßig auf die Förmchen verteilen.

Für 15-18 Minuten auf der mittleren Schiene backen und bevor ihr die Küchlein rausholt mit einem Holzstäbchen den Gartest durchführen.

Die Muffins dann auf einem Kuchenrost vollständig abkühlen lassen und vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben.


Ein tolles Wochenende 
wünscht Julia

Dienstag, 12. November 2013

Auf der Suche nach den besten Cupcakes der Schweiz

Wie ich bereits erzählt habe, verbringe ich gerade vier Monate meines Praktischen Jahres in der Schweiz, genauer gesagt in Zürich.
Mir war vorher nie so bewusst gewesen, was für tolle Bäcker und Leckermäulchen die Schweizer eigentlich sind ;) andererseit war ich vorher auch noch nie in der Schweiz gewesen :P
Natürlich hab ich mich bereits bevor ich nach Zürich kam darüber schlau gemacht, wo es hier in der Nähe das nächste Cupcake-Cafe gibt und ich bin gleich doppelt fündig geworden.

In der Altstadt gibts einen süssen kleinen Mini Cupcake Laden namens "Cupcake Affair", in dem ich direkt auch einen kleinen Mini Cupcake probiert habe. Ich hatte mich für einen Chai Cupcake mit salted Caramel Frosting entschieden und wurde geschmacklich, sowie optisch nicht enttäuscht :) sooo lecker war dieses minikleine Törtchen.


Bei "Cupcake Affair" gibt es ausserdem so schön klingende Cupcakes wie "Marilyn Monroe" oder "Romeo und Julia", sowie täglich wechselnde und zur Saison passende Special Cupcakes. Im Sommer und bei warmen Temperaturen konnte man einfach auf der Fensterbank vor dem Schaufenster des Ladens auf gemütlichen Sitzkissen Platz nehmen und schmausen. Im Winter lässt man sich die Cupcakes einfach für To go einpacken und geniesst am besten zu Hause auf dem Sofa :)

An einem weiteren freien Wochenende schlenderte ich durch Zürichs Westen und stolperte fast per Zufall über ein weiteres sehr süsses Cupcake Cafe "Michelles Cupcakes". Hier gibt es neben Cupcake auch sehr schöne Backzubehör, Bücher und Geschenkaccessoires.



Ich habe mir einen Rüebli-Cupcake ausgesucht, der auch phänomenal lecker war und unbedingt nachgebacken werden muss, sobald ich wieder zu Hause bin :)
Auch hier gibt es ein Standard Sortiment an Cupcakes, sowie saisonale Specials.




Bei sommerlichen 20 Grad mitten im Oktober stattete ich dem schönen Luzern am Vierwaldstätter See einen Besuch ab. Auch hier gab es ein sehr sehr schönes Cupcake Cafe das "Maison gout".
Dieses Cafe ist etwas grösser, als die beiden in Zürich und hat auch Sitzplätze vor und im Cafe selbst. Erst konnte ich mich nicht für einen Cupcake entscheiden, nahm dann aber doch den Pilatus Cupcake, benannt nach dem Berg Pilatus bei Luzern.

Wie ihr seht, kommen Cupcake Liebhaber in Zürich und Luzern ganz auf ihre Kosten und ich freue mich schon darauf bald wieder einen Cupcake probieren zu können :)
Vielleicht seid ihr ja selbst mal für einen Städtetrip in Zürich unterwegs und könnt selbst probieren, welche Cupcakes euch am besten schmecken. Über Tipps für weitere tolle Cafes hier in Zürich und Umgebung würde ich mich außerdem sehr sehr freuen!!

liebste Grüsse
eure Julia

Mittwoch, 30. Oktober 2013

Herbstliche Brownies treffen Birne und Walnuss


Ui jetzt ist es doch auf einmal richtig kalt draußen geworden. Am Wochenende konnte man tagsüber noch im T-Shirt am Zürisee entlang spazieren und das Eis auf der Hand ist in der Sonne geschmolzen und seit Beginn der Woche sind Mütze und Schal angesagt.
Aber ich muss ja ehrlich zugeben, dass der Herbst meine Lieblingsjahreszeit ist. Natürlich eigentlich nur, wenn die Sonne scheint und man dick eingepackt durch den Wald schlendert und sich zu Hause mit einer Tasse heiße Schokolade und dicken Socken aufs Sofa lümmeln kann.
Wenn ihr zusätlich zum Kakao noch ein kleines süßes Stückchen Kuchen mit ganz viel Schokolade, aber auch ein wenig Frucht und knackigen Nüssen geniessen möchtet, hab ich hier genau das richtige Rezept für euch.


Brownies mit Birnen und Walnüssen
  • 3 reife Birnen
  • Saft von einer frischen Zitrone
  • 150 g Zartbitterschokolade
  • 100 g Butter
  • 4 Eier
  • 3 EL Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • 75 g Crème fraîche
  • 150 g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 100 g Walnüsse, grob gehackt
  • Puderzucker zum Bestäuben

Den Backofen auf 180°C vorheizen und eine Brownieform (20x30cm) einfetten.
Die Birnen waschen, schälen, halbieren und das Kerngehäuse entfernen. Die Birnenhälften würfeln und dann mit dem Zitronensaft beträufeln.

Die Schokolade in Stücke brechen und mit der Butter im Wasserbad schmelzen lassen.

Eier mit Vanillezucker und Salz cremig-schaumig aufschlagen (für ca. 5 Minuten). Dann zuerst die Crème fraîche und dann die flüssige Schokoladenbutter unterrühren.

Mehl mit Backpulver mischen und zusammen mit den Birnenwürfeln und den Walnüssen unter den Teig heben.
Den Teig in die Form giessen und für ca. 30 Minuten im Backofen backen.
Die Brownie zunächst abkühlen lassen, dann in Rechtecke schneiden und vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben.


Ich wünsche euch eine goldige Herbstwoche
eure Julia

Samstag, 19. Oktober 2013

An Apple A Day ... Classic Apple Pie



Was gibt es im Herbst eigentlich besseres als einen frisch gebackenen Apfelkuchen??
 Ich finde, nicht viel!  

Als ich am letzten Wochenende zu Hause war, mussten sofort feldfrische Äpfel beim Bauern um die Ecke besorgt werden, um einen tollen Apfelkuchen zu zaubern.
Ich habe eine neue Pie-Form, die ich endlich einweihen wollte, allerdings fiel mir dann auf, dass sie mit 24 cm im Durchmesser nicht besonders groß ist und ich ja eigentlich einen Apfelkuchen für die ganze Family backen und noch ein Paar Stücke mit in die Schweiz nehmen wollte. Also her mit der größeren Tarte-Form, die sich genauso gut geeignet hat!



Dieses Rezept geht trotz Mürbeteig-Herstellung, mit einer 30-minütigen Kühlschrankpause sooo schnell und wirklich kinderleicht!! Das glaubt einem beim Ergebnis keiner ;) dieser Kuchen macht nämlich auch optisch einiges her, oder?
Ich hab den restlichen Teig noch einmal ausgerollt und mit Plätzchenausstechern ausgestochen, um die kleinen Mürbeteig-Plätzchen als Hingucker noch auf den Teigdeckel zu setzen.

Classic Apple Pie
( für eine Tarte-oder Pie Form mit 26cm Durchmesser)
  • 375g Mehl
  • 75g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 250g kalte Butter in kleine Stücke geschnitten
  • 1kg säuerliche Äpfel (ich nehme am liebsten Boskop)
  • 2 El Zitronensaft
  • 1 El Speisestärke
  • 1/2 Tl Zimt
  • 1 Eigelb

Den Backofen auf auf 175°C vorheizen und die Form einfetten und mit ein wenig Mehl bestäuben.

Für den Teig, Mehl, Zucker und Salz mischen. Die Butter, sowie 4 El kaltes Wasser hinzufügen und mit den Knethaken eures Mixers schnell verkneten. Wenn nötig, nochmal kurz mit den Händen verkneten, bis ein glatter Teig entstanden ist. Den Teig zu einer Kugel formen, in Frischhaltefolie wickeln und für 30 Minuten im Kühlschrank kalt stellen.

In der Zwischenzeit die Äpfel schälen, entkernen und in kleine Würfel schneiden. Die Apfelwürfel in eine Schüssel geben und mit Zitronensaft, Stärke und Zimt vermischen.

Dann 3/4 des Teiges kreisrund ausrollen, in die Form legen und an den Rändern leicht andrücken, der Teig sollte an den Rändern bis zur Oberkante reichen, damit ihr, wenn der Decke obendrauf liegt, einen geschlossenen Kuchen bekommt.

Als nächstes die Äpfel auf den Teig geben.
Nun wieder 3/4 des restlichen Teigs ausrollen und als Deckel auf die Apfelmasse legen, an den Seiten gut andrücken.
Zum Schluss den restlichen Teig erneut ausrollen und mit Plätzchenausstechern ausstechen. Die Plätzchen dann auf den Deckel legen und vorsichtig andrücken.

Den Deckel mit Eigelb bepinseln und ab mit dem guten Stück für 1 Stunde in den Backofen.


Ich wünsche euch einen herrlichen Sonntag
eure Julia
  Keks unterwegs
Mit diesem Rezept nehme ich übrigens auch am Wettberweb vom keksunterwegs Blog teil :)

Montag, 14. Oktober 2013

Vanilla Chai Cupcakes mit Zimt Frosting


Ein Wochenende zu Hause kann doch so gut tun :) 
Ich bin jetzt seit fast 2 Monaten in der Schweiz, die Zeit vergeht wirklich wie im Flug, aber ab und an sehnt man sich dann schonmal nach den eigenen vier Wänden und der Familie zu Hause. Deshalb hab ich vor zwei Wochen entschlossen, das unbedingt ein Wochenende zu Hause eingeplant werden muss, um Kräfte für die nächsten und letzten 9 Wochen in der Chirurgie in Zürich zu sammeln.

Dass ich backe, wenn ich endlich wieder alle meine Utensilien zu Hause parat habe, war natürlich klar und ich hab schon lang im Voraus überlegt was ich für das sonntägliche Kaffeetrinken schönes backen könnte.
Schon lange wollte ich meine neue Pie-Form ausprobieren und da ich diesen Herbst noch gar nichts mit Äpfeln gebacken habe, fiel der Entschluss sehr schnell auf einen klassischen Apple-Pie, den ihr spätestens am Wochenende dann auch hier finden werdet.




Außerdem wollte ich aber auch unbedingt endlich mal wieder Cupcakes backen!! Da musste ich ehrlich gesagt auch nicht lang überlegen. Ich dachte mir, dass die letzten Rezepte alle Obst enthielten und ich deshalb nochmal obstlos ;) backen wollte und entschied mich für mein Lieblingsgetränk im Herbst Chai Latte in Form eines Cupcakes: Vanilla Chai Cupcakes.

Diese Cupcakes enthalten eine Gewürzmischung aus Zimt, Kardamom, Muskat, gemahlenen Nelken und Ingwer. Wenn ihr die Gewürze vermischt duftet schon die ganze Küche schön herbstlich/winterlich :)


Ich hatte eigentlich vor die Gewürzmischung halb in den Teig und halb ins Frosting zu geben, habe mich dann aber doch noch anders entschieden und ein reines Zimt Frosting gemacht, da ich finde, dass die Muffins allein schon schön nach den Gewürzen schmecken und es einfach zu viel wäre, wenn auch noch das Frosting so einen starken Geschmack bekommt!

Vanilla Chai Cupcakes mit Zimt Frosting
(ergibt ca. 15 Cupcakes)

Für die Chai-Gewürz-Mischung

  • 3/4 Tl Kardamom
  • 3/4 Tl Zimt
  • 1/4 Tl gemahlener Ingwer
  • 1 Messerspitze gemahlene Nelken
  • 1 Messerspitze Muskatnuss
Für den Teig
  • 80g weiche Butter
  • 280g Zucker
  • 240g Mehl
  • 1 El Backpulver
  • 1 Tl Vanilleextrakt
  • 1 Prise Salz
  • 240ml Milch
  • 2 Eier
Für das Zimt Frosting
  • 250g weiche Butter
  • 250g Puderzucker (gesiebt)
  • 300g Doppelrahmfrischkäse
  • 1 Tl Zimt
Den Backofen auf 170°C vorheizen und 1-2 Muffinbleche mit Papierförmchen ausstatten.

Zunächst die Chai-Gewürzmischung vorbereiten und gut miteinander vermengen.

Butter und Zucker kurz verrühren, dann Mehl, Backpulver, Vanilleextrakt und Salz hinzugeben und alles miteinander verrühren, bis eine sandige Masse entsteht.
Milch und Eier verquirlen und in drei Teilen unter die Mehlmischung rühren.
Zum Schluss die Gewürzmischung hinzugeben und einarbeiten.

Nun den Teig gleichmässig auf die Förmchen verteilen und für 15-18 Minuten backen. Garprobe mit einem Holzstäbchen durchführen, um zu prüfen, ob die Küchlein innen schon durchgebacken sind.

Wenn die Muffins fertig sind, stellt sie einzeln auf ein Kuchenrost und lasst sie vollständig abkühlen.
In der Zwischenzeit könnt ihr bereits das Frosting zubereiten.
Hierfür die Butter für ca. 5 Minuten auf mittlerer Geschwindigkeit mit dem Mixer aufschlagen, hierbei immer wieder Butterreste von der Schüsselseite abkratzen.

Dann jeweils Esslöffelweise den Puderzucker bei niedriger Geschwindigkeit dazugeben und nach jedem dritten Löffel die Geschwindigkeit des Mixers für ca 10 Sekunden auf volle Power stellen, um viel Luft einzuarbeiten.

Der Frischkäse wird auf die gleiche Art und Weise eingearbeitet. Zum Schluss den Zimt unterrühren und abschmecken, wie intensiv ihr den Zimtgeschmack haben wollt.

Nun das Frosting mit einem Spritzbeutel oder einem Messer auf den Küchlein verteilen und ganz nach Belieben weiter verzieren!


Ich wünsche euch eine hervorragende Woche :)

Eure Julia